Als zentrales Element der industriellen Massenproduktion arbeitet der Edelstahl-Silikondichtstoffmischer über lange Zeiträume unter hoher Belastung. Kleinere Störungen sind dabei unvermeidlich – das Vakuum erreicht nicht den erforderlichen Wert, der Rührer gibt ungewöhnliche Geräusche von sich, Material tritt aus, das Gehäuse rostet… Diese Probleme mögen geringfügig erscheinen, haben aber direkte Auswirkungen auf den Produktionsablauf und können zu Ausschuss, Anlagenschäden und unnötigen Verlusten für das Werk führen.
Viele Wartungsmitarbeiter geraten bei Störungen in Panik, da sie nicht wissen, wo sie mit der Fehlersuche beginnen sollen. Sie schalten die Maschine einfach ab und warten auf die Reparatur durch den Hersteller, wodurch wertvolle Produktionszeit verloren geht. Tatsächlich lassen sich die meisten häufigen Störungen schnell beheben, sobald die Ursache identifiziert ist – ohne dass professionelle Techniker vor Ort benötigt werden.
Dieser Artikel richtet sich an Werkstattpersonal und Geräteverantwortliche. Er fasst die sechs häufigsten Fehler von Edelstahl-Silikondichtstoffmischern zusammen und erläutert jeden Fehler anhand von Symptomen, Ursachenanalyse und Lösungen. Zusätzlich enthält er Tipps zur Fehlerbehebung in Notfällen und Präventionsmaßnahmen, damit Sie in Fehlersituationen Ruhe bewahren, die Produktion schnell wiederherstellen und Ausfallzeiten sowie Nacharbeiten vermeiden können.
Dies ist der häufigste Fehler bei Edelstahl-Silikondichtstoffmischern. Er hängt typischerweise mit Dichtungen, Rohrleitungen oder der Vakuumpumpe zusammen und beeinträchtigt direkt die Wirksamkeit der Materialentgasung, was zu Blasen, Hohlräumen und anderen Produktfehlern führt.
Nach dem Starten des Vakuumsystems zeigt das Vakuummeter einen niedrigen Messwert an, der ≤ -0,098 MPa nicht erreichen kann, oder der Vakuumpegel ist instabil – er schwankt auf und ab.
| Priorität | Ursache | Erläuterung |
|---|---|---|
| 1 | Abgenutzte oder beschädigte Dichtungen | Gleitringdichtungen oder Deckeldichtungsringe sind verschlissen, verformt oder weisen Materialrückstände/Verunreinigungen auf den Dichtflächen auf, was zu Luftleckagen führt. |
| 2 | Deckel nicht richtig verriegelt | Nach dem Anheben und Absenken ist der Deckel nicht vollständig verriegelt – durch Spalten kann Luft in den Tank eindringen. |
| 3 | Leckage oder Verstopfung der Vakuumleitung | Lose oder beschädigte Rohrverbindungen oder Ablagerungen/Verunreinigungen in den Rohren, die zu Luftleckagen oder Durchflussbehinderungen führen. |
| 4 | Ausfall der Vakuumpumpe | Niedrige oder verunreinigte Ölmenge im Vakuumpumpenöl oder verschlissene interne Bauteile verringern die Pumpleistung |
| 5 | Überladung des Tanks | Das Materialvolumen übersteigt 80 % des Tankvolumens – das Material belegt Vakuumraum und verhindert so den erforderlichen Vakuumpegel. |
Prüfen Sie die Verriegelung des Deckels: Wenn der Deckel nicht richtig verriegelt ist, schließen und verriegeln Sie ihn erneut und prüfen Sie dann den Vakuumpegel erneut.
Dichtungen prüfen: Öffnen Sie den Deckel und entfernen Sie Rückstände und Verunreinigungen von den Dichtflächen. Prüfen Sie, ob die Dichtringe verschlissen oder beschädigt sind. Falls ja, ersetzen Sie sie umgehend. Stellen Sie sicher, dass die Dichtflächen nach dem Austausch fest sitzen.
Vakuumleitungen prüfen: Jede Rohrverbindung einzeln kontrollieren. Lose Verbindungen festziehen. Beschädigte Rohre reparieren oder ersetzen. Rückstände/Verunreinigungen aus den Rohren entfernen, um einen reibungslosen Durchfluss zu gewährleisten.
Vakuumpumpe prüfen: Vakuumpumpenöl auffüllen. Ist das Öl trüb oder verbraucht, durch neues Öl ersetzen. Bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Überhitzung der Pumpe anhalten und überprüfen – Verschleiß der internen Bauteile prüfen, gegebenenfalls reparieren oder austauschen.
Materialmenge prüfen: Bei Überladung überschüssiges Material entfernen. Die Zufuhrmenge auf 70–80 % des Tankvolumens reduzieren und anschließend erneut evakuieren.
Wenn eine dringende Produktion erforderlich ist, sollten Rohrverbindungen und Spalten provisorisch mit Dichtungsband abgedeckt werden, um den Vakuumpegel zu verbessern. Anschließend sollten die Dichtungen bei nächster Gelegenheit gründlich geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.
Das Rührwerk ist das Herzstück der Anlage. Fehlfunktionen des Rührwerks führen zu ungleichmäßiger Materialverteilung und verringerter Produktionseffizienz. In schweren Fällen können Motor, Getriebe und andere wichtige Komponenten beschädigt werden.
Nach dem Start des Rührsystems erzeugen die Rührflügel ungewöhnliche Geräusche (reibende oder klopfende Geräusche), bleiben während der Rotation hängen oder arbeiten unterhalb des erforderlichen Drehzahlbereichs – was zu einer extrem niedrigen Dispersionsleistung führt.
| Ursache | Erläuterung |
|---|---|
| Material verklumpt und blockiert Rührwerk | Unbehandeltes Material mit großen Klumpen wurde in den Tank gefüllt und blockierte die Rührflügel. |
| Lose oder falsch ausgerichtete Rührflügel | Nach längerem Betrieb können sich Befestigungsschrauben lockern oder Wellen verstellen, wodurch die Klingen an der Tankwand reiben oder gegen sie schlagen. |
| Getriebeausfall | Unzureichendes oder verbrauchtes Getriebeöl oder verschlissene Zahnräder/Lager – dies verursacht schlechte Kraftübertragung, Drehzahlverlust und ungewöhnliche Geräusche. |
| Motorprobleme | Instabile Spannung, lose Verkabelung oder interner Motorausfall – was zu unzureichender Motordrehzahl oder abnormalem Betrieb führt |
| Verschleiß oder Verformung der Schaberklinge | Abgenutzter oder verformter PTFE-Abstreifer – schlechter Kontakt zur Tankwand, verursacht Reibungsgeräusche während der Rotation |
Sofort die Stromzufuhr unterbrechen und abschalten. Materialablagerungen aus dem Tank entfernen. Vor dem Neustart sicherstellen, dass keine Verstopfungen vorhanden sind.
Rührwerksflügel prüfen: Befestigungsschrauben festziehen. Wellenposition so einstellen, dass kein Kontakt mit der Tankwand während der Rotation besteht. Abgenutzte/verformte Flügel reparieren oder ersetzen.
Getriebe prüfen: Schmieröl nachfüllen. Bei Verschmutzung austauschen. Bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Überhitzung des Getriebes anhalten und überprüfen – Verschleiß der internen Bauteile prüfen.
Motor prüfen: Motorspannung und Verkabelung prüfen. Lose Verbindungen festziehen. Spannung bei Instabilität anpassen. Bei internem Motorausfall Reparaturfachkräfte kontaktieren.
Prüfen Sie die Abstreiferklinge: Ersetzen Sie abgenutzte oder verformte PTFE-Abstreifer. Justieren Sie die Abstreiferposition, um einen dichten Kontakt zur Tankwand zu gewährleisten und Reibung zu vermeiden.
Leckageprobleme hängen typischerweise mit Dichtungen, Rohrleitungen oder dem Tank selbst zusammen. Sie führen nicht nur zu Materialverschwendung, sondern korrodieren auch den Edelstahlkörper, beeinträchtigen die Lebensdauer der Anlage und können sogar Sicherheitsrisiken bergen.
Während des Betriebs der Anlage kann Material aus dem Tankboden, dem Deckelanschluss oder den Rohrleitungsverbindungen austreten. Oder es kann zu Öllecks aus dem Hydrauliksystem oder dem Getriebe kommen.
| Ursache | Erläuterung |
|---|---|
| Abgenutzte oder beschädigte Dichtungen | Deckeldichtungen, Gleitringdichtungen oder Rohrdichtungen sind verschlissen oder gealtert – was zu Material- oder Ölverlusten führt. |
| Gerissene Schweißnähte am Tank | Langfristige Materialkorrosion und Vibrationen der Anlagen verursachen Risse in den Schweißnähten von Edelstahltanks. |
| Lose oder beschädigte Rohrverbindungen | Lose Vakuum-, Hydraulik- oder Druckleitungsverbindungen – oder beschädigte Rohre – verursachen Leckagen |
| Ausfall des Hydrauliksystems | Mangelhafte Abdichtung im Hydraulikaggregat, den Zylindern oder den Ventilblöcken – verursacht Hydraulikölverlust |
| Deckel nicht richtig verriegelt | Deckel nicht vollständig verriegelt – Dichtflächen nicht dicht – Materialaustritt |
Stromzufuhr unterbrechen und abstellen. Ausgelaufenes Material und Öl entfernen, um Korrosion des Edelstahlgehäuses zu verhindern.
Dichtungen prüfen: Abgenutzte oder gealterte Dichtungen (Deckeldichtungen, Gleitringdichtungen, Rohrdichtungen) ersetzen. Dichtheit sicherstellen.
Überprüfen Sie die Schweißnähte des Tanks: Wenn Risse festgestellt werden, kontaktieren Sie umgehend den Hersteller, um eine Schweißnahtreparatur zu veranlassen und eine Ausbreitung der Risse zu verhindern.
Rohre prüfen: Rohrverbindungen festziehen. Beschädigte Rohre reparieren oder ersetzen.
Hydrauliksystem prüfen: Dichtungen an Hydraulikaggregat, Zylindern und Ventilblöcken prüfen. Dichtungen an undichten Bauteilen ersetzen. Hydrauliköl auffüllen.
Deckel prüfen: Den Deckel wieder fest verriegeln. Sicherstellen, dass die Dichtflächen lückenlos anliegen.
Der Hauptvorteil von Edelstahlkonstruktionen liegt in ihrer Korrosionsbeständigkeit. Unsachgemäße Bedienung oder Wartung können jedoch dennoch zu Rost führen und das Aussehen der Anlagen sowie deren Korrosionsbeständigkeit beeinträchtigen. In schweren Fällen kann der Tank korrodieren und Materialien verunreinigen.
An der Edelstahlkonstruktion oder der Innenwand des Tanks bildet sich punktueller oder streifenförmiger Rost. Der Rost kann sich ausbreiten und das Aussehen und die Funktion des Geräts beeinträchtigen.
| Ursache | Erläuterung |
|---|---|
| Unbehandelte Oberflächenkratzer | Scharfe Gegenstände zerkratzen die Edelstahloberfläche und beschädigen die Passivschicht. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit oder korrosiven Stoffen bildet sich Rost. |
| Kontakt mit stark korrosiven Materialien | Langfristiger Kontakt mit starken Säuren, Laugen oder Chloriden – oder die Reinigung mit stark korrosiven Mitteln – verursacht Oberflächenkorrosion und Rost. |
| Unzureichende Reinigung | Materialrückstände, die über längere Zeit auf Edelstahloberflächen verbleiben, kristallisieren und korrodieren die Oberfläche, wodurch Rost entsteht. |
| Anhaltend feuchte Umgebung | Die hohe Luftfeuchtigkeit in Werkstätten führt zu langfristiger Wassereinwirkung, was Oxidation und Rost zur Folge hat. |
Leichter Rost: Rostflecken mit Edelstahlreiniger abwischen. Mit klarem Wasser abspülen. Mit einem trockenen Tuch abtrocknen. Zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit eine kleine Menge Edelstahl-Rostschutzmittel auftragen.
Bei mäßigem bis starkem Rostbefall: Polieren Sie die betroffenen Stellen mit einer Edelstahl-Spezialpolierpaste, um die Rostschichten zu entfernen und den Oberflächenglanz wiederherzustellen. Tragen Sie anschließend ein Rostschutzmittel auf. Bei starkem Rostbefall an den Innenwänden des Tanks, der die Materialqualität beeinträchtigt, wenden Sie sich bitte zur fachgerechten Reparatur an den Hersteller.
Kratzer am Griff: Falls Rost durch Kratzer verursacht wurde, sollten Sie die Kratzer zunächst polieren und ausbessern und anschließend ein Rostschutzmittel auftragen, um ein erneutes Auftreten zu verhindern.
Verbessern Sie die Arbeitsumgebung: Sorgen Sie für gute Belüftung und Trockenheit in der Werkstatt. Vermeiden Sie längere Aufenthalte in feuchter Umgebung. Verwenden Sie keine stark ätzenden Reinigungsmittel. Vermeiden Sie den Kontakt mit stark ätzenden Materialien.
Ein Ausfall des Temperaturregelungssystems führt zu anormalen Materialtemperaturen, was die Produktqualität beeinträchtigt (z. B. Ausfall der Vernetzung von Silikondichtstoffen, Abbau von Lithiumbatterieschlämmen) und möglicherweise Geräte beschädigt.
Nach dem Start des Temperaturregelungssystems lässt sich die Temperatur nicht erhöhen oder senken, oder sie schwankt übermäßig außerhalb des erforderlichen Bereichs (0–150 °C / 32–302 °F). Die Anzeige des Temperaturreglers ist fehlerhaft.
| Ursache | Erläuterung |
|---|---|
| Ausfall des Temperatursensors | Der Sensor ist beschädigt oder hat eine verminderte Empfindlichkeit – er kann die Tanktemperatur nicht genau erfassen, wodurch eine normale Temperaturregelung verhindert wird. |
| Probleme mit Wärmeträgeröl / Kühlwasser | Unzureichendes oder verbrauchtes Wärmeträgeröl, mangelhafte Kühlwasserzirkulation oder Wasserausfall – dies verringert die Heiz-/Kühlleistung. |
| Ausfall des Temperaturreglers | Die internen Komponenten des Temperaturreglers sind beschädigt – er kann keine Sensorsignale empfangen oder Steuerbefehle ausgeben. |
| Blockierung von Mantel/Spule | Ablagerungen oder Materialrückstände im Inneren des Temperaturregelungsmantels oder der Rohre der Spulenblöcke beeinträchtigen die Wärmeübertragung |
Temperatursensor prüfen: Beschädigten Sensor austauschen. Sensorempfindlichkeit kalibrieren, um eine genaue Temperaturmessung zu gewährleisten.
Prüfen Sie das Wärmeträgeröl/Kühlwasser: Füllen Sie das Wärmeträgeröl auf. Ersetzen Sie es, falls es verbraucht ist. Prüfen Sie das Kühlwasserzirkulationssystem – stellen Sie einen reibungslosen Durchfluss sicher. Füllen Sie das Kühlwasser auf.
Temperaturregler prüfen: Kontaktieren Sie den Kundendienst zur Überprüfung des Reglers. Beschädigte interne Bauteile austauschen, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.
Reinigung von Mantel und Spule: Nach dem Abschalten der Maschine müssen Mantel und Spule von Ablagerungen und Materialrückständen befreit werden. Glatte Rohrleitungen gewährleisten eine optimale Wärmeübertragung.
Unzureichende Entleerung führt zu übermäßigen Materialrückständen und Abfällen, erschwert die Reinigung und verringert die Produktionseffizienz.
Nach Abschluss der Dispergierung kann das Material nicht schnell abgeführt werden, oder der Abführvorgang verläuft intermittierend. Große Materialmengen verbleiben im Tank, was die Reinigung erschwert.
| Ursache | Erläuterung |
|---|---|
| Verstopfung des Abflusssystems | Materialrückstände oder Kristallisationen am Auslass oder in den Auslassrohren verursachen Verstopfungen. |
| Materialviskosität zu hoch | Nach der Dispergierung ist die Viskosität des Materials zu hoch – die mangelnde Fließfähigkeit führt zu einem langsamen Abfluss. |
| Verschleiß der Schaberklinge | Abgenutzte Schaberklingen oder PTFE-Schaber können Material nicht vollständig von den Tankwänden und dem Boden entfernen – übermäßige Rückstände |
| Ausfall des Entladesystems | Ausfall des Hydraulikextruders oder der Zahnradpumpe – unzureichende Leistung verursacht intermittierenden Förderstrom |
Reinigung des Abflusssystems: Nach dem Abschalten Materialreste und Kristallisationen aus dem Abflussstutzen und den Abflussrohren entfernen. Für einen reibungslosen Abfluss sorgen.
Materialviskosität anpassen: Je nach Materialeigenschaften geeignete Lösungsmittel hinzufügen, um die Viskosität zu reduzieren und die Fließfähigkeit zu verbessern.
Abstreifer austauschen: Ersetzen Sie den abgenutzten Abstreifer und den PTFE-Abstreifer. Achten Sie auf die gründliche Entfernung von Material von den Tankwänden und dem Tankboden, um Rückstände zu minimieren.
Prüfen Sie das Austragssystem: Überprüfen Sie den Hydraulikextruder bzw. die Zahnradpumpe. Identifizieren Sie Fehler. Reparieren oder ersetzen Sie diese gegebenenfalls, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.
Wenn während der Produktion plötzliche Geräteausfälle auftreten, befolgen Sie diese Schritte, um eine Eskalation des Fehlers zu verhindern und Verluste zu minimieren:
| Schritt | Aktion |
|---|---|
| 1 | Sofort die Stromzufuhr unterbrechen. Unabhängig von der Fehlerart zuerst die Maschine anhalten und die Stromzufuhr unterbrechen. So werden weitere Bauteilschäden verhindert und die Sicherheit des Bedieners gewährleistet. |
| 2 | Einfache Fehler beheben. Anhand der Fehlersymptome einfache Probleme wie Dichtungen, lose Verbindungen oder Verstopfungen priorisieren. Bei schneller Behebung das System neu starten und einen Testlauf durchführen. |
| 3 | Notfallmaßnahmen zur Schadensbegrenzung. Bei Materialaustritt oder Temperaturabweichungen das ausgetretene Material umgehend entfernen und die Zufuhr stoppen – so werden Materialverluste und Korrosion der Anlagen vermieden. |
| 4 | Wenden Sie sich an einen Fachbetrieb. Bei komplexen Defekten (Getriebeschäden, gerissene Schweißnähte am Tank) kontaktieren Sie bitte den Gerätehersteller und beschreiben Sie die Fehlersymptome, um professionelle Unterstützung zu erhalten. Vermeiden Sie Reparaturversuche ohne vorherige Beschreibung des Schadens, da diese den Schaden verschlimmern könnten. |
Vorbeugen ist besser als Heilen. Die Befolgung dieser drei Vorgehensweisen kann häufige Fehler deutlich reduzieren:
Halten Sie sich unbedingt an die Bedienungsanleitung des Geräts. Vermeiden Sie Überlastung, übermäßige Drehzahlanpassung, Starten des Rührvorgangs vor Erreichen des erforderlichen Vakuumniveaus und andere unsachgemäße Bedienungsvorgänge.
Die täglichen, wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Wartungspläne sind strikt einzuhalten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Überprüfung von Dichtungen, Schmieröl, Vakuumsystem und Temperaturregelungssystem. Verschleißteile oder alternde Komponenten sind umgehend auszutauschen.
Vermeiden Sie Kratzer auf der Edelstahloberfläche durch scharfe Gegenstände. Verwenden Sie keine stark korrosiven Reinigungsmittel. Sorgen Sie für gute Belüftung und Trockenheit in der Werkstatt. Treffen Sie Maßnahmen zum Schutz vor Staub, Feuchtigkeit und Korrosion.
Die häufigsten Fehler bei Edelstahl-Silikonmischern sind auf unsachgemäße Bedienung und mangelhafte Wartung zurückzuführen. Mit den in diesem Artikel beschriebenen Methoden und Lösungen zur Fehlerbehebung können Sie die Ursachen schnell erkennen und Probleme beheben – so vermeiden Sie Ausfallzeiten, reduzieren Materialverschwendung und beugen Geräteschäden vor.
Für das Wartungspersonal verbessert die Kenntnis häufiger Fehler und deren Behebung nicht nur die Arbeitseffizienz, sondern verlängert auch die Lebensdauer der Anlagen – und sichert so die Serienproduktion. Bei komplexen Fehlern, die sich nicht selbstständig beheben lassen, wenden Sie sich umgehend an den Anlagenhersteller, um professionelle Unterstützung zu erhalten – vermeiden Sie Reparaturen ohne vorherige Absprache.