Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um ein automatisiertes Gerät zum Aufbringen von Etiketten auf Doppelkartuschen mit AB-Klebstoff. Es löst im Wesentlichen drei praktische Probleme:
| Maschinentyp | Geeignet für | Bediener gesucht | Kapazität (pro Minute) |
|---|---|---|---|
| Manuelle Beladung + Automatische Etikettierung | Kleine Fabriken, vielfältige Produktpalette, Tagesproduktion < 5.000 Einheiten | 1-2 Personen | 15-25 Einheiten |
| Automatische Etikettiermaschine | Mittlere Losgröße, Tagesausbeute 10.000-30.000 Einheiten | 1 Person (gemeinsame Verantwortung) | 30-45 Einheiten |
| UmaVollautomatisches Inline-System | Großserienfertigung, direkt mit der Abfüllanlage verbunden | Läuft automatisch | 50-70 Einheiten |
Kernauswahlhinweise:
Sie fangen gerade erst an oder haben viele Produktarten? Wählen Sie die erste Option. Geringere Investitionen, schnellere Umstellung.
Sie möchten sich auf 2-3 Bestseller konzentrieren? Dann wählen Sie die zweite Option. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Sie möchten ein einzelnes Produkt in Serie fertigen? Dann wählen Sie die dritte Option. Niedrigste langfristige Kosten.
Wenn Sie einen Hersteller besuchen, sollten Sie sich nicht nur die Verkaufspräsentation anhören. Überprüfen Sie diese Punkte selbst:
Förderbandstabilität prüfen
Bitten Sie sie, die Patronen leerlaufen zu lassen. Achten Sie auf Papierstaus oder ein Durchdrehen der Patronen.
Berühre die Kartusche vorsichtig, wenn sie sich in der Mitte befindet, um zu sehen, ob sie sich selbst korrigiert.
Etikettierungsgenauigkeit prüfen
Bereiten Sie 10 Kartuschen für die kontinuierliche Etikettierung vor.
Verwenden Sie ein Lineal: Der Fehlerabstand zwischen Etikettenrand und Patronenrand sollte weniger als 1 mm betragen.
Drehen Sie die Kartusche, um nach Falten oder Blasen zu suchen.
Überprüfen Sie, wie schnell die Umstellung erfolgt.
Bitten Sie um eine Vorführung beim Wechsel zu einer anderen Patronengröße.
Vom Herunterfahren bis zum Neustart sollte ein Fachmann den Vorgang innerhalb von 15 Minuten abschließen.
Wichtigste Änderungen: Förderschienen, Kartuschenhalter, Höhe des Etikettierkopfes.
Materialverträglichkeit der Etiketten prüfen
Bereiten Sie eine Rolle glänzender Etiketten und eine Rolle matter Etiketten vor.
Prüfen Sie, ob die Maschine beide Arten problemlos aufträgt.
Achten Sie besonders darauf, ob die Enden des Etiketts nahtlos aneinanderstoßen.
Bedienfreundlichkeit prüfen
Lassen Sie einen regulären Mitarbeiter versuchen, die Position des Etiketts anzupassen.
Ein gutes Gerät sollte dies mit nur wenigen Berührungen des Touchscreens ermöglichen.
Die Parametereinstellungen sollten über eine chinesische Benutzeroberfläche verfügen.
Befolgen Sie diese Abfolge, nachdem die Maschine eingetroffen ist:
Woche 1: Einarbeitungsphase
Folgen Sie den Anweisungen des Herstellertechnikers bei der Installation und Inbetriebnahme. Machen Sie Fotos/Videos von den wichtigsten Schritten.
Konzentrieren Sie sich darauf, den Standort und die Verwendung der drei Not-Aus-Knöpfe zu lernen.
Erfassen Sie die Kennzeichnungsparameter für gängige Spezifikationen.
Woche 2: Stabile Produktion
Weisen Sie dieser Maschine 1-2 feste Bediener zu.
Führen Sie täglich vor Inbetriebnahme eine 5-minütige Vorabprüfung durch: Reinigen Sie die Sensoren und prüfen Sie, ob noch Etiketten vorhanden sind.
Reinigen Sie das Förderband und den Etikettierkopf, bevor Sie den Arbeitsplatz verlassen.
Woche 3: Effizienzsteigerung
Zeitliche Abläufe: Wie lange dauert es von der Umstellung bis zum Normalbetrieb? Ziel sind weniger als 15 Minuten.
Etikettenabfall: Normalerweise sollte er unter 2 % liegen (nicht mehr als 2 Rollen pro 100 Stück Abfall).
Die Bediener sollen lernen, häufig auftretende kleinere Störungen zu beheben.
Monat 1: Zusammenfassung & Optimierung
Monatliche Produktionsleistung und Gesamtausfallzeit berechnen.
Vergleichen Sie Kosten und Effizienz mit der manuellen Etikettierung.
Erstellen Sie einen einfachen Wartungsplan und hängen Sie ihn neben die Maschine.
Versuchen Sie Folgendes, bevor Sie den Kundendienst kontaktieren:
Die Etiketten sind durchgehend falsch ausgerichtet.
Reinigen Sie zuerst den Patronenpositionssensor (verwenden Sie dazu ein Wattestäbchen mit Alkohol).
Prüfen Sie, ob die Kartusche in der Führungsschiene locker sitzt.
Die Position der Beschriftung auf dem Touchscreen kann feinjustiert werden, indem die Anpassung jeweils um 0,5 mm vorgenommen wird.
Etiketten sind knittrig oder haben Blasen
Versuchen Sie, die Etikettiergeschwindigkeit zu verringern.
Prüfen Sie, ob die Schwammwalze am Etikettierkopf abgenutzt ist (sie härtet mit der Zeit aus).
Falls sich Klebstoffreste auf der Oberfläche der Kartusche befinden, lassen Sie diese vor dem Etikettieren aushärten.
Die Maschine stoppt plötzlich.
Prüfen Sie die Alarmmeldung auf dem Touchscreen (normalerweise auf Chinesisch).
Häufigste Gründe: Etikettenrolle leer oder Etikett lässt sich schlecht ablösen.
Prüfen Sie, ob ein fotoelektrischer Sensor durch Staub blockiert ist.
Die Etiketten kleben nicht gut und fallen ab.
Vergewissern Sie sich, dass die Oberfläche der Kartusche sauber und ölfrei ist.
Versuchen Sie es mit einer anderen Etikettenrolle – möglicherweise liegt ein Problem mit dem Klebstoff vor.
Die Etikettiertemperatur leicht erhöhen (falls das Gerät über eine Heizfunktion verfügt).
Investieren Sie täglich 10 Minuten, und die Maschine hält mehr als 3 Jahre länger:
Jeden Tag vor der Arbeit (3 Minuten)
Verwenden Sie eine Druckluftpistole, um den Staub von der Maschine zu blasen.
Prüfen Sie, ob die Etiketten zur Neige gehen.
Testetikett 2 Kartuschen zur Bestätigung der normalen Funktion.
Jeden Freitag vor der Abreise (15 Minuten)
Das Förderband und die Führungsschienen gründlich reinigen.
Tragen Sie eine kleine Menge Schmiermittel auf die Führungsschienen auf.
Sichern Sie die Produktionsparameter der Woche.
Ende jedes Monats (1 Stunde)
Prüfen Sie, ob alle Schrauben fest angezogen sind.
Entfernen Sie den angesammelten Staub im Inneren des Etikettierkopfes.
Testen Sie die Empfindlichkeit aller Sensoren.
Alle sechs Monate (mit Herstellerservice)
Führen Sie eine umfassende Kalibrierung durch.
Verschleißteile austauschen.
Aktualisieren Sie auf die neueste Version des Steuerungssystems.
Nehmen wir als Beispiel eine vollautomatische Etikettiermaschine im Wert von 200.000 Yen:
Arbeitskräfteersetzung: Ersetzt 3 Etikettierer und spart dadurch jährlich ca. 180.000 Yen an Lohnkosten.
Abfallreduzierung: Der Etikettenabfall sinkt von 8 % auf 2 %, was eine jährliche Einsparung von ca. 20.000 Yen ermöglicht.
Verbessertes Image: Saubere, einheitliche Etiketten reduzieren Kundenbeschwerden.
Konservative Schätzung: Amortisiert sich innerhalb von 2 Jahren.
Letzte Erinnerung:
Bestehen Sie beim Kauf darauf, dass der Hersteller eine zweitägige Schulung vor Ort anbietet und eine individuell auf Ihr Werk zugeschnittene Bedienungskarte (mit allen Produktparametern) erstellt. Sobald die Anlage stabil läuft, sollten die Bediener monatlich Leistungsdaten erfassen. Diese Daten sind für die Planung zukünftiger Kapazitätserweiterungen unerlässlich.